Wannemacher + Partner Startseite # #
#Startseite#Leistungen#Anwaelte#Referenzen#Veranstaltungen#Kontakt#english#
#
#
#

 

 

 

Steuerstrafrecht

Verteidigungsstrategie

Durchsuchung

Haftbefehl

Expertenteam

Selbstanzeige

Kontrollmitteilung

Amtshilfe / Rechtshilfe

Betriebsprüfung

Steuerberater

Rechtsfolgen

 

Wirtschaftsstrafrecht

 

Steuerstreit

#

 

 

Selbstanzeige

 


# Sie befürchten die Aufdeckung von Steuersünden und wollen reinen Tisch machen?


Behalten Sie einen kühlen Kopf! Manche Steuersünden sind bereits verjährt. Wir erklären Ihnen, wo Sie aktiv werden müssen und wann sich eine so genannte Selbstanzeige lohnt. Anschließend helfen wir Ihnen, beim Finanzamt reinen Tisch zu machen.


Hinter dem umgangssprachlichen Begriff der Selbstanzeige steht der folgende Zusammenhang: Die Abgabenordnung (AO) stellt Steuerzahlern ausdrücklich Straffreiheit in Aussicht, wenn sie ihre Steuersünden nachträglich bezahlen. Dabei ist die Bezeichnung als „Anzeige“ nicht wörtlich zu nehmen. Es geht vielmehr um ein formloses Anschreiben an das Finanzamt, in dem der Steuerzahler die hinterzogenen Steuern doch noch deklariert. Ganz frei von Stolpersteinen ist der Weg zur Straffreiheit allerdings nicht. Die folgenden Aspekte sollten Sie mindestens beachten:

 

# Wer zu spät kommt, den bestraft der Fiskus. Eine Selbstanzeige nützt also nichts, wenn die Steuerfahndung in der Sache schon ermittelt.
# Ebenfalls versperrt ist der Weg zur Straffreiheit, wenn eine Prüfungsanordnung des Finanzamtes im Briefkasten liegt. Allerdings lohnt es sich hier, die Prüfungsanordnung genau zu studieren. Bezieht sich diese etwa nur auf die Einkünfte aus Gewerbebetrieb, ist bei den hinterzogenen Kapitaleinkünften immer noch eine strafbefreiende Selbstanzeige möglich. Bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb können Sie im Beispielfall dagegen nur noch hoffen.
# Der Steuerzahler muss in der Selbstanzeige genaue Angaben machen, welche Beträge er für welche Jahre nachträglich deklarieren möchte. Weichen die Korrekturen mehr als nur geringfügig vom tatsächlich geschuldeten Steueraufkommen ab, ist die Selbstanzeige zwecklos. Außerdem müssen alle Sünden der Vergangenheit gebeichtet werden. Der Gesetzgeber verlangt, vollständig „reinen Tisch" zu machen. Ist dies nicht der Fall, ist die Selbstanzeige insgesamt unwirksam. Fazit: Wenn schon, dann richtig und vollständig. Wir empfehlen außerdem, die Verjährung zu prüfen: steuerrechtlich verjähren Steuerschulden nach zehn Jahren. strafrechtlich dagegen schon nach fünf.
# Wer über eine Selbstanzeige nachdenkt, sollte genau rechnen und seine Liquidität im Auge behalten. Der Grund: Werden die hinterzogenen Steuern nicht innerhalb einer angemessenen Frist auf das Konto des Finanzamts eingezahlt, wird nichts aus der Strafbefreiung. Für angemessen hält die Rechtsprechung im Einzelfall schon wenige Tage. Unser Praxistipp: Erst genügend Geld besorgen, dann die Selbstanzeige abschicken.

 

 

 

 

#

 

 

#

#

W&P 

 

Wannemacher & Partner
Rechtsanwälte mbB
 
Baierbrunner Straße 25
81379 München
 
Tel. 089 / 748 22 3 - 0
Fax 089 / 748 22 3 - 999

 

 

Notfall-Rufnummer:

 

In dringenden Fällen wie z.B. Durchsuchung oder Verhaftung:

 

0172 / 318 312 7

#
  ##  

 

# line
    #
Kontakt / Impressum